Allgemein geläufig sind vier Geschmacksqualitäten. Das sind süß, salzig, sauer und bitter. Dem japanischen Forscher Kikunae Ikeda ist die Entdeckung einer weiteren Geschmacksqualität zu verdanken. Er hat diese Anfang des 20. Jahrhunderts Umami genannt. Wörtlich übersetzt heißt das “würziger Geschmack”, aber “reicher Geschmack” oder “Wohlgeschmack” treffen die Bedeutung des Ausdrucks Umami wohl besser. Dieser Wohlgeschmack macht sich an Aminosäuren fest. Aminosäuren sind auch Geschmacksträger und Matcha ist extrem reich an Aminosäuren. Daher erlebt der Teetrinker beim Genuss von Matcha auch ein außergewöhnliches Umami-Erlebnis in dem die feinen süßlich-herb teeigen Aromen einen unvergleichlichen Wohlgeschmack entfalten.
So wird der Geschmackssinn aufs angenehmste verwöhnt.
Der akustische Sinn, das Hören, lässt die Erwartung auf den Matcha mit dem Brodeln des Wassers, dem Geräusch des Einschenkens und des Schlagens mit dem Bambusbesen steigen.
Mit unserem visuellen Sinn nehmen wir die satt grüne Farbe des Matcha gerne und erwartungsvoll wahr.
Der Geruchssinn bereitet uns durch den frischen Duft des Matcha auf kommende Genüsse vor.
Die warme Schale befühlend, gibt der Tastsinn einen Hinweis auf die wohltuende Temperatur und den edlen Charakter des Matcha.
Für sehr hochwertigen Matcha wird oft empfohlen, diesen, statt mit 80 Grad, mit nur etwa 50 Grad heißem Wasser zuzubereiten. Auf diese Weise entfalten sich die Aminosäuren ideal zu einem Wohlgeschmack, dem Umami.
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