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Matcha-Heidesand mit Sauerkirschen und weißer Schokolade

Eine unserer Lieblingsseiten wenn es um Rezepte mit Matcha geht, der Charlotten-Blog aus Berlin-Charlottenburg, hat ein wunderschönes Rezept mit tollen Bildern für Matcha Kekse veröffentlicht.

Quelle: http://charlottenblog.blogspot.de/2012/04/tee-geback-matcha-heidesand-mit.html

 Tee-Gebäck: Matcha-Heidesand mit Sauerkirschen und weißer Schokolade

Keksalarm!

In letzter Zeit verspüre ich wieder großen Appetit auf Kekse. Schnell gebacken, nebenher geknuspert, in den Kaffee gestippt und in meiner knallroten Keksdose eine ganze Weile aufgehoben. Vorausgesetzt natürlich, sie überleben spontane Gelüste.

Mit Keksen lässt sich wunderbar experimentieren. Eine Idee schwirrte mir schon seit einiger Zeit im Kopf herum: Matcha in Keksform. Gut, wirklich neu ist der Gedanke nicht. Und auch Heidesand wurde schon in Grün in dem einen oder anderen Blog gesichtet. Aber ich wollte noch etwas damit kombinieren, von dem ich lange Zeit nicht wusste, was es ist. Bis ich eines Samstags auf meinem geliebten Markt in der Warteschlange ausharrte, die an jedem Wochenende den Wagen meines geliebten türkischen Aufstrich- und Trockenfrüchte-Händlers schmückt. Zeit genug, das Angebot zu studieren – und schon hatte ich meine Kekszutat gefunden.

Getrocknete Sauerkirschen. Mit ihrem intensiven Aroma und ihrer bitzelnden Säure sollten sie eine wundervolle Beigabe sein. Etwas weiße Schokolade, et voilà. Matcha-Heidesand mit Sauerkirschen und weißer Schokolade. Die Zubereitung geht rasend schnell: Grundrezept anpassen. Extras zugeben. Fertig.

Die Zutaten für etwa 25 Stück:
125 g Zucker (statt des normalen Haushaltszuckers nehme ich beim nächsten Mal feinen oder feinsten Zucker, dann ist die Konsistenz noch etwas zarter)
125 g Butter
150 g Mehl (Type 405; mein Grundrezept sagt 200 g, wegen der Beigaben habe ich den Mehlanteil reduziert)
2 bis 3 TL Matcha-Pulver
eine Handvoll getrocknete Sauerkirschen
100 g weiße Schokolade, grob gehackt

Am Vortag oder morgens die Sauerkirschen in Wasser – ich wollte den ursprünglichen Kirschgeschmack nicht verfälschen – mehrere Stunden einweichen, danach auf einem Küchenkrepp verteilen und äußerlich trocknen lassen. Sie bleiben schön saftig und sind weich.

Die Butter schmelzen und leicht braun werden lassen. Von der Herdplatte nehmen und abkühlen lassen (ich habe den Topf in den Kühlschrank gestellt). Dann den Zucker gut einrühren. Mehl und Matcha-Pulver in einer Schüssel gut mischen, bis keine Matcha-Klümpchen mehr vorhanden sind, und danach unter die Butter-Zucker-Masse kneten. Am Schluss zügig Sauerkirschen und die gehackte Schokolade einarbeiten. Den Teig zu langen Rollen von 4 cm Durchmesser formen, in Frischhaltefolie einwickeln und mindestens 1 Stunde im Kühlschrank fest werden lassen. Besser ist über Nacht.

Den Backofen auf 175 Grad Ober-/Unterhitze vorwärmen. Kurz vor dem Backen die Rollen aus dem Kühlschrank nehmen, aus der Folie wickeln und mit einem scharfen Messer ohne Zinken in 1 cm dicke Scheiben schneiden. Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und etwas Abstand lassen. Eventuell bricht oder bröselt die Scheibe ein wenig, dann nach dem Ablegen leicht zusammendrücken. Etwa 10 bis 12 Minuten backen und aus dem Ofen ziehen, sobald die Kekse anfangen zu bräunen. Sie fühlen sich weich an und werden erst während des Abkühlens fest. Deshalb auf dem Papier liegend komplett auskühlen lassen.

Wir haben sie mit einem Milchkaffee genossen und finden sie sehr markant. Den Matcha schmeckt man sehr gut heraus, aber die Sauerkirschen und die weiße Schokolade balancieren die vielfältigen Aromen sehr gut aus. Das bestätigt meine zarte Erfahrung, dass Matcha gut mit säuerlichen Früchten harmoniert.

Experimentierfreudig grüßt

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