Hier kommt Matcha her

Seit dem späten 12. Jahrhundert zählt die Region Nishio zu den prominentesten Anbaugebieten für Tencha-Tee, der Grundlage des Matcha. Hier treffen optimale klimatische und Bodenbedingungen auf eine Teekultur, die im Mittelpunkt des Lebens der Bewohner der Region steht. Mit dem Jahr 2011 hat sich durch das nur 450 Kilometer entfernte Fukushima hier jedoch alles geändert.
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Nach der furchtbaren Reaktorkatastrophe von 2011 in Fukushima sind besonders auf die Qualität ihrer Tees bedachte Teebauern in Kyushu fündig geworden. Die klimatischen und Bodenbedingungen sind hier ebenso ideal wie in Nishio, und auch in Kyushu besteht eine Jahrhunderte alte Kultur des Teeanbaus. Allerdings ist der Ort an dem entferntesten südlichen Punkt Japans gelegen, sodass hier auch die Umweltbedingungen weiterhin optimal sind.

Es ist dringend zu empfehlen, den, ohnehin von verantwortungsbewussten Händlern am deutschen Markt nicht mehr angebotenen, Matcha, wie auch jeden anderen Tee, aus Nishio zu meiden und stattdessen Matcha zu wählen, dessen Herkunft als unbedenklich nachgewiesen werden kann. Die hier empfohlenen Bezugsadressen können diesen Nachweis selbstverständlich führen.

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