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Heimliche Königin der Grüntees: japanischer Matcha tut gut

Die Citynews Köln haben einen Artikel zu Matcha geschrieben:

Köln. Grüner Tee erfreut sich seit einigen Jahren immer größerer Beliebtheit. Der aromatische Tee, von dem bereits 2.500 vor Christus in seiner ursprünglichen Form die Rede ist, hat nicht umsonst einen guten Ruf.

Matcha ist ein aufmunternder und entspannender Genuss.

Dank der in ihm enthaltenen Stoffe, wie zum Beispiel Antioxidantien und Vitaminen, gilt er als sehr Gesundheitsfördernd. Er kann beispielsweise bei einem nervösen Magen helfen.

Beim Grüntee werden, im Gegensatz zu schwarzem Tee, die Blätter nicht fermentiert. Darum eignen sich zu seiner Herstellung besonders gut kleinblättrige und zarte Sorten. Außerdem unterscheidet sich der empfindlichere Grüntee vom Schwarztee in seiner Zubereitung. Ideal ist die Verwendung von Wasser mit einer Temperatur von bis zu 80 Grad Celsius, dann lösen sich die wertvollen Aminosäuren und der Tee schmeckt angenehm aromatisch.

Weil die für den Matcha verwendeten Blätter in den letzten Wochen des Anbaus überschattet werden, enthalten sie besonders viele Aminosäuren.

Den Geschmack eines fertigen Grüntees bestimmen die Art der Erhitzung (Dämpfen oder Rösten), dessen Pflückzeitpunkt sowie das Anbaugebiet. So schmecken chinesische Grünteesorten eher leicht herb-rauchig und blumig, während japanische Grüntees sich durch eine feine und angenehm minzfrische Note auszeichnen – dadurch entstehen für Teefans vielfältige Aromavarianten.

Matcha macht wach und entspannt gleichzeitig

Eine Teezeremonie gibt nicht nur Mönchen neue Energie.

Drei Grünteesorten trinken Japaner besonders gern: zum einen das japanische Nationalgetränk Sencha mit frischer Minznuance und den im Schatten wachsenden, kräftigen Gyokuro. In der traditionellen Teezeremonie verwenden die Japaner Matcha. Dies ist ein zu feinstem Pulver vermahlener, hochwertiger Grüntee. Er macht auf den Punkt wach wie Espresso und wirkt dabei gleichzeitig entspannend. Vor mehr als 800 Jahren wurde Matcha von japanischen Mönchen erfunden – und im 21. Jahrhundert wiederentdeckt. Er gilt als Königin der Grüntees.

Hoher Anteil an Antioxidantien

Matchatrinker kommen in den Genuss des ganzen vermahlenen Blatts.

“Matchatrinker kommen, im Gegensatz zu Grünteetrinkern, in den Genuss des ganzen vermahlenen Teeblatts und nehmen somit die gesamten Inhaltsstoffe an Antioxidantien, Vitaminen, Mineralien und Ballaststoffen des Grüntees auf”, erklärt Thomas M. Grömer, Tee-Experte und Geschäftsführer von Aiya Europe, dem weltweit führenden Hersteller von Matcha in Bioqualität. Der feine Tee, aus dem später Matcha entsteht, wird in den letzten Wochen des Anbaus überschattet, damit er besonders viele Aminosäuren wie L-Theanin entwickeln kann – dieses wirkt beruhigend und ausgleichend. L-Theanin harmoniert perfekt mit dem ebenfalls im Grüntee enthaltenen Koffein, welches für einen klaren, wachen Geist sorgt. Außerdem ist der Anteil an Antioxidantien im Matcha um ein Vielfaches höher als in anderen Grünteesorten.

Fünf Gründe für japanischen Matcha

  1. Matcha ist eine gesunde Alternative zum Kaffee und hilft, Energie zu tanken.
  2. Sein Koffein sorgt für einen klaren, wachen Geist.
  3. Wichtig für die Gesundheit sind Aminosäuren wie L-Theanin – es wirkt beruhigend und ausgleichend. Der Gehalt lässt sich durch die Beschattung der Teepflanzen erhöhen.
  4. Weil das Fruchtfleisch der Blätter zu ultrafeinem Pulver vermahlen wird, kommen Matchatrinker in den Genuss der gesamten Inhaltsstoffe wie Antioxidantien und Vitamine.
  5. Matcha enthält im Vergleich zu Granatäpfeln die 15-fache Menge an Antioxidantien.

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