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Grüner wird’s nicht: Promis schwören bereits auf Matcha

Die Welt berichtet in Ihrer heutigen Ausgabe in der Rubrik “Felis Küchenzeilen” über Matcha und Teelirium. Der Artikel ist sowohl online als auch in der Printausgabe (hier mit schönen Produktfotos, aber ACHTUNG 100 gr. Matcha Delight sind wirklich nicht so teuer und 200 gr. kosten NUR 13,99 EUR 😉) zu finden:

http://www.welt.de/print/welt_kompakt/vermischtes/article13918548/Gruener-wirds-nicht-Promis-schwoeren-bereits-auf-Matcha.html

Update, 22:20 Uhr: Ein neuer Link und ein neuer Artikel ist auf www.welt.de aufgetaucht: http://www.welt.de/lifestyle/article13920124/Das-neue-Trendgetraenk-der-Stars-ist-giftgruen.html

Tee mit Zeremonie – “Welt Kompakt” stellt den edlen Japan-Export vor

 Nach Soja-Latte-Macchiato, Chai-Tee und dem pappsüßen Bubble-Tea gibt es jetzt einen neuen Getränke-Trend. Diesmal in Giftgrün. Matcha heißt der Tee, der in Japan schon seit Jahrhunderten zur traditionellen Teezeremonie gehört. Nun gibt es ihn auch bei uns: pur oder mit Milch aufgeschäumt als Latte.

Matcha ist ein hauchfeines, grasgrünes Pulver aus Grünteeblättern. Ein bis zwei Gramm davon werden mit 80 Grad heißem Wasser (kochendes Wasser etwa zehn Minuten offen stehen lassen) aufgegossen und dann mit dem speziellen Bambusbesen (Chasen) aufgeschäumt. Stars wie die Hollywood-Schauspielerin Meg Ryan schwören längst auf den farbigen Drink. “Ich trinke keinen Kaffee, nur Matcha”, sagte Topmodel Eva Padberg dem Magazin “Grazia”. Wen wundert’s, denn Matcha ist nicht nur besonders grün, sondern auch besonders teuer. So kosten 30 Gramm des feinen Staubs je nach Qualität zwischen 18 und 43 Euro. Ein edler Wachmacher, denn “Matcha Tee enthält etwa fünfmal so viel Koffein wie Kaffee”, erklärt der Berliner Händler Florian Rosch. Außerdem besteht er ausschließlich aus edelsten Bestandteilen des Grünteeblattes, nämlich dem feinen Blattfleisch. Die Adern und Stiele werden bei der Herstellung nicht verwendet. Zudem werden die Teesträucher einige Wochen vor der Ernte beschattet, sodass sie besonders viel Chlorophyll, also ihr tiefes Grün, entwickeln. Sie werden gedämpft, getrocknet und anschließend mit Steinmühlen zu feinstem Staub gemahlen.

Gesund sei Matcha übrigens auch noch, sagt Rosch. Er enthält viel Vitamin C, Antioxidantien und soll zudem noch hungerregulierend wirken. “Wenn normaler grüner Tee gesiebt wird, bleiben nur zehn bis 20 Prozent der Wirkstoffe im Wasser, beim Matcha bleibt alles drin und wird so mitgetrunken”, so Rosch. Der Geschmack ist leicht herb, ein wenig grasig, etwa wie starker grüner Tee, nur weniger bitter.

Inzwischen gibt es auch immer mehr Produkte mit Matcha, zum Beispiel Eis oder Kuchen. Der ist übrigens ganz leicht herzustellen. Für einen Marmorkuchen einfach statt Kakao das grüne Pulver (hier reicht eine niedrige Qualität) in den Teig einarbeiten. Um Matcha Latte herzustellen, wird der Tee mit heißer, aufgeschäumter Milch aufgefüllt und nach Belieben mit Honig oder Zucker gesüßt. Noch einfacher geht’s mit den fertigen Matcha-Latte-Mischungen.

Ob der edle Tee tatsächlich den perligen Bubble-Tea ablösen wird, ist fraglich. Den meisten ist er wahrscheinlich einfach ein wenig zu teuer. Ist man allerdings bereit, sich seinen “Afternoontea” etwas kosten zu lassen, ist der grüne Trunk sicherlich eine anregende und gesunde Alternative zum gewöhnlichen Cappuccino. Bestellen zum Beispiel bei www.teelirium.de.

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